Fichtinger's acustisches Cabinett

Die Sammlung

Hier stellen wir Ihnen ausgewählte Instrumente der Sammlung Fichtinger vor.
Fichtinger's acustisches Cabinett
Duophonola Hupfeld: Baujahr 1926.
Durch die besser werdende Pneumatik gelang es immer perfektere Musikautomaten zu erzeugen bis hin zu sogenannten Reproduktionsklavieren, die nicht nur mechanisch die Tasten anschlagen, sondern auch die Anschlagdynamik und Lautstärke des Spielers nachahmen. Bedeutende Pianisten, wie Eugen d´Albert, Gustav Mahler, Richard Strauß und zahlreiche andere spielten ihre Interpretation eines Werkes auf einem speziellen Klavier zur Aufnahme. Diese wurde dann auf Papierrollen gezeichnet und vervielfältigt.

Das selbstspielende Klavier hat eine Metall-Lochleiste mit 88 Öffnungen, sowie ebensoviele Tasten und mechanische Finger. Dadurch können musikalische "Extravaganzen" gespielt werden, die mehr als 10 Finger benötigen würden und somit für einen Klavierspieler nicht spielbar sind.

Die für das Klavier benötigte Druckluft wird nicht im Klaviergehäuse durch einen Balg direkt erzeugt, sondern in einem externen Balgkasten und durch einen Luftschlauch an das Klavier geliefert. Der durch einen Elektromotor angetriebene lautstarke Balg kann so zur Geräuschdämmung in einem Nebenraum untergebracht werden.

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